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Was sind Big Bags?

Big Bags, auch bekannt als FIBCs (Flexible Intermediate Bulk Container), sind flexible Behälter für den Transport und die Lagerung von Schüttgütern. Sie bestehen aus robustem Polypropylen und eignen sich daher ideal für den Transport großer Warenmengen – von mehreren Hundert bis zu 2.000 kg. Sie werden in verschiedenen Branchen eingesetzt: von der Landwirtschaft und dem Baugewerbe bis hin zur Chemie- und Lebensmittelindustrie.

 

Big Bags werden für die Verpackung von folgenden Produkten verwendet:

• Lebensmittel (Milchpulver, Lebensmittelzusatzstoffe, Trockenwaren, Nüsse, Kaffee, Zucker, Salz, Mehl – ​​mit Lebensmittelkontakt-Zertifizierung),

• Baustoffe (Sand, Kies, Zement, Steine, Pflastersteine),

• Agrarprodukte (Getreide, Düngemittel, Futtermittel),

• Kunststoffe und Granulate,

• Industrieabfälle und Recyclingmaterialien,

• Chemikalien und Gefahrstoffe (mit entsprechenden Zertifizierungen, z. B. UN).

Multifunktionalität

Robustheit und Widerstandsfähigkeit

gegen mechanische Beschädigung und Witterungseinflüsse

Einfacher Transport

kompatibel mit Gabelstaplern und Haken

Platzsparend

lässt sich platzsparend zusammenfalten

Ökologisch

recycelbar und wiederverwendbar

Sicherheit

UN-zertifizierte Ausführungen für Gefahrstoffe

Arten von Big Bags

Nach Ausführung:

 

1- und 2-Griff-Big Bags – zum Beladen mit Kran oder Lader.

 

4-Griff-Big Bags – die beliebteste Variante, leicht mit einem Gabelstapler zu transportieren.

 

Big Bags mit Trichter (oder Schürze/Klappe) und/oder Auslaufrinne – erleichtern das Befüllen und Entleeren.

 

Big Bags mit flachem oder trichterförmigem Boden – angepasst an die Entleerungsmethode.

Nach Material und Ausführung:

Laminiert (beschichtet)

Sie schützen den Inhalt vor Feuchtigkeit, jedoch nur begrenzt. Für viele Produkte sind sie eine günstigere, aber weniger zuverlässige Alternative zu Big Bags mit Innenauskleidung. Hinsichtlich Barriereeigenschaften und Verpackungshygiene ist der beste beschichtete und versiegelte Beutel dem einfachsten Beutel mit einer Auskleidung unterlegen.

Unbeschichtet (atmungsaktiv)

Für Materialien, die Luftzirkulation benötigen. Wird verwendet, wenn der Anteil des verpackten Produkts groß ist und beschichtetes Gewebe nicht zwingend erforderlich ist, z. B. beim Verpacken von Getreide oder Granulaten (es sei denn, diese sind feuchtigkeits- und sauerstoffempfindlich).

Mit Auskleidung

Vorgesehen für feinkörnige, staubige Produkte, die empfindlich auf Feuchtigkeit, Sauerstoff oder UV-Strahlung reagieren. Das am häufigsten verwendete Auskleidungsmaterial ist PE (Polyethylen). Barriereauskleidungen auf Basis von ALU (PET/ALU/PE) oder EVOH (PE/PA/EVOH/PA) werden immer beliebter. Auf bigbags.pl informieren wir Sie darüber, welche Modelle ab sofort mit diesen Auskleidungen ausgestattet werden können.

Mit Aufdruck

Ermöglicht die Produkt- oder Firmenkennzeichnung. Am häufigsten wird doppelseitiger Druck mit maximal drei Farben verwendet. Zusätzliche Etiketten können angebracht werden. Im B2B-Bereich ist Druck oft nicht erforderlich. Bedruckung von lebensmittelechten Säcken wird nicht empfohlen, es sei denn, sie verfügen über eine Barrierefolie.

Abmessungen und Fassungsvermögen

Big Bags sind in vielen Größen erhältlich. Die Grundfläche kann 60 x 60 cm, 90 x 90 cm, 100 x 100 cm, 120 x 120 cm oder, angepasst an eine Europalette, 70 x 110 cm oder 80 x 110 cm betragen. Ist der Sack nicht formstabil, sollte seine maximale Grundfläche 100 x 100 cm nicht überschreiten, da größere Säcke nicht nebeneinander auf einen LKW oder in einen Container passen.

 

Faustregel: Die Höhe des Sacks sollte nicht mehr als das Doppelte der Grundfläche betragen. Ein zu hoher Sack verursacht eine gefährliche Schwerpunktverlagerung, die während des Transports zum Kippen führen kann. Die Abmessungen der Säcke werden anhand von Faktoren wie dem maximalen Gewicht, der Schüttdichte des Produkts und dem Palettentyp ausgewählt. Sie sind sich nicht sicher, welche Größe Sie wählen sollen? Kontaktieren Sie uns – wir beraten Sie gerne.

Formstabilisierung – Q-Bag

Säcke mit Formstabilisierung sind besonders beliebt für Produkte mit geringer DichteSie ermöglichen die optimale Ausnutzung des Palettenraums.

Ein Standardsack wölbt sich beim Befüllen und hinterlässt leere Stellen an den Palettenecken.

 

Formstabilisatoren (eine Querwand oder vier Diagonalwände):

• erhalten die rechteckige oder quadratische Form,

• verhindern das Überdehnen der Palette,

• erleichtern das Beladen und optimieren den Lagerraum.

Dies ist jedoch eine teurere Lösung. Sie wird aufgrund der eingenähten Komponenten im Inneren der Verpackungskammer nicht für sehr kleine, pulverförmige Lebensmittel empfohlen – Sauberkeit und Qualität sind entscheidend.

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